Allgemeine Ausstellungsbedingungen
der Blickfang Ereignisse GmbH, Waltherstr. 78, 51069 Köln

 

§ 1 Vertragsabschluss
Der Mietvertrag zwischen Aussteller und Veranstalter wird auf
Grundlage der nachstehenden „Allgemeinen Ausstellungsbedingungen“
für die jeweilige Veranstaltung, die dem Aussteller mit
dem Anmeldeformular ausgehändigt wurden und die er mit Unterzeichnung
des Anmeldeformulars als Vertragsbestandteil anerkannt
hat, geschlossen. Auf der Anmeldung sind alle am Stand
vertretenen Unteraussteller mit Firmierung und vollständigen
Adressdaten anzugeben. Der Hauptaussteller haftet für die Anmeldegebühren
aller von ihm angemeldeten Unteraussteller. Zum
Zwecke der automatischen Verarbeitung der Anmeldung werden
die Angaben gespeichert und ggf. an Dritte weitergegeben. Die
Anmeldung ist mit der rechtsverbindlichen Unterschrift des Ausstellers
gültig und bedarf der Anmeldebestätigung durch den Veranstalter.
In der Anmeldung hinzugefügte Vorbehalte und Bedingungen
werden nicht anerkannt. Platzwünsche, die nach Möglichkeit
berücksichtigt werden, stellen keine Bedingung für die Beteiligung
dar. Konkurrenzausschluss wird nicht zugestanden.

§ 2 Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Im Falle des Zahlungsverzugs ist der Veranstalter berechtigt,
Verzugszinsen in Höhe des banküblichen Zinssatzes zu verrechnen.
Für alle nicht erfüllten Verpflichtungen des Ausstellers steht
dem Veranstalter als Vermieter das Pfandrecht an dem eingebrachten
Standausrüstungs- und Ausstellungsgut des Mieters zu.
Nach der Anmeldebestätigung der Standfläche ist die Standmiete
fällig. Mit oder nach der Anmeldebestätigung erhält der Aussteller
eine Rechnung über den Beteiligungspreis und die sonstigen
Kosten; der Aussteller hat den Rechnungsbetrag bei Rechnungslegung
in voller Höhe sofort und ohne Abzug zu zahlen. Die fristgerechte
Zahlung ist Voraussetzung für den Bezug der Standfläche.
Beanstandungen der Rechnung sind vom Aussteller unverzüglich,
spätestens jedoch eine Woche nach Rechnungszugang schriftlich
geltend zu machen; spätere Einwendungen können nicht mehr
berücksichtigt werden.

§ 3 Standzuweisung
Die Bereitstellung der Stände erfolgt nach ausstellungstechnischen
Gesichtspunkten. Ein Anspruch auf eine bestimmte Lage oder
Größe besteht nicht, unabhängig von vorherigen Platzierungsvorschlägen.
Der Veranstalter wird bei der Flächenzuteilung aber nach
Möglichkeit den Wünschen der Aussteller entsprechen. Er ist
berechtigt, wenn es die Umstände erfordern, Ausstellungsflächen
eines Ausstellers geringfügig zu beschränken oder zu verändern,
insbesondere Ein- und Ausgänge, Notausgänge und Durchgänge
aus zwingenden technischen und feuerschutzrechtlichen Gründen
zu verlegen, ohne dass dies ein Rücktrittsrecht oder Schadenersatzansprüche
des Ausstellers begründet. Etwaige in der Messehalle,
im Messezelt oder auf dem Messegelände befindliche baulich
bedingte Pfeiler, Säulen, Träger o. ä. sind grundsätzlich Teil
der berechneten Standfläche und begründen keinen Anspruch auf
Minderung.

§ 4 Mitaussteller und Gemeinschaftsstände
Ausstellern ist es nicht gestattet, den ihnen zugewiesenen Stand
unterzuvermieten, mit anderen Firmen zu teilen, zu tauschen oder
ganz oder teilweise zu überlassen.
Die Aufnahme von Mitausstellern ist g r u n d s ä t z l i c h
genehmigungs- und gebührenpflichtig. Mitaussteller sind alle
Unternehmen, die neben dem Hauptaussteller auf dem Stand mit
eigenem Personal und/oder eigenem Ausstellungsgut vertreten
sind. Sie gelten auch dann als Mitaussteller, wenn Sie zu dem
Hauptaussteller enge wirtschaftliche oder organisatorische
Bindungen haben. Der Mitaussteller ist im Ausstellerverzeichnis
vertreten. Als zusätzlich vertretene Unternehmen zählen solche,
deren Exponate durch den Aussteller angeboten werden. Hersteller
solcher Geräte, Maschinen oder sonstiger Erzeugnisse, die zur
Demonstration des Warenangebotes eines Ausstellers erforderlich
sind, gelten nicht als Mitaussteller oder als zusätzlich vertretenes
Unternehmen. Größere Gemeinschaftsstände kann der
Veranstalter genehmigen, wenn Sie sich in die fachliche
Gliederung der Veranstaltung einfügen lassen. Im Übrigen gelten
alle Bestimmungen für jeden Aussteller. Wird ein Stand zwei oder
mehreren Firmen gemeinsam zugeteilt, so haftet gegenüber dem
Veranstalter jede Firma als Gesamtschuldner. Die gemeinschaftlich
ausstellenden Firmen sollen einen gemeinsamen Vertreter in der
Anmeldung benennen. Die Mitausstellergebühr beträgt 500,- € pro
Mitaussteller. Für die Anmeldung hat der Hauptaussteller Sorge zu
tragen. Schuldner der Mitausstellergebühr bleibt immer der
Hauptaussteller. Bei Nichtanmeldung eines Mitausstellers wird
dem Hauptaussteller eine Gebühr von 1.500,- € in Rechnung
gestellt.

§ 5 Widerruf, Rücktritt, Entlassung
Der Veranstalter kann die einmal ausgesprochene
Anmeldebestätigung eines Ausstellers widerrufen, wenn sich die
Voraussetzungen für die Anmeldung geändert haben oder der
Aussteller die durch die Anerkennung der Teilnahmebedingungen
eingegangenen Verpflichtungen nicht einhält. Dies betrifft
insbesondere falsche Angaben über Exponate, Untervermietung
oder Weitergabe des Standes an Dritte ohne vorherige
Zustimmung des Veranstalters, verspäteten Standaufbau oder
Zahlungsverzug. Der Veranstalter ist berechtigt, den
abgeschlossenen Mietvertrag ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist und unbeschadet der Weiterhaftung des
Ausstellers für die volle Standmiete zu kündigen, wenn über den
Mieter ein Konkurs- oder Vergleichsverfahren beantragt oder
eröffnet ist oder der Mieter die Zahlung eingestellt hat, oder die
Standmiete nicht oder nur teilweise bis zu den festgelegten
Zahlungsfristen eingegangen ist.
Der Rücktritt von der Anmeldung ist innerhalb von drei Tagen nach
Unterzeichnung des Anmeldeformulars bzw. drei Tage nach Erhalt
der Auftragsbestätigung möglich. Danach ist die gesamte Miete
zzgl. tatsächlich entstandener Kosten fällig. Bei kurzfristigem
Rücktritt vor der Veranstaltung ist darüber hinaus ein
Schadensausgleich wie folgt fällig: Ab 8 Wochen vorher 50 % der
Nettomiete; ab 4 Wochen vorher100 % der Nettomiete.
Wenn der Stand nicht bezogen wird, ist die volle Standmiete auch
dann zu entrichten, wenn der Veranstalter den Stand anderweitig
vergibt. Der Aussteller kann einen Ersatzaussteller benennen, dieser
kann jedoch ohne Angaben von Gründen vom Veranstalter
abgelehnt werden. Ein Rücktrittsantrag hat auf jeden Fall per
Einschreiben zu erfolgen.

§ 6 Präsenzpflicht
Der Aufbau des Messestandes muss spätestens zu Beginn der
Veranstaltung abgeschlossen sein. Eine Präsenzpflicht des Ausstellers
auf seinem Stand besteht während der gesamten Messelaufzeit.
Ein Abbau des Standes vor Beginn der offiziellen Abbauzeit
ist unzulässig. Gegen die Präsenzpflicht zuwiderhandelnde
Aussteller müssen eine Vertragsstrafe in Höhe einer zusätzlichen
vollen Standmiete entrichten.

§ 7 Aufbau und Gestaltung der Stände
Standbau und Gestaltung müssen den gesetzlichen Vorschriften
und den vom Veranstalter vorgegebenen Regeln entsprechen.
Exponate mit einer Gesamthöhe von mehr als 2,00 m und einer
Gesamtbreite von mehr als 1,00 m bedürfen einer Genehmigung.
Diese ist bei dem Veranstalter vor Auftragsbeginn schriftlich einzuholen.
Die max. Standhöhe beträgt 2,50m. Höhere Aufbauten
bedürfen der Genehmigung des Veranstalters. Die max. Belastung
pro m² beträgt 500 kg. Erforderliche Bodenverstärkungen auf der
Standfläche und ggf. auf den Wegen dorthin werden dem Aussteller
in Rechnung gestellt. Verankerungen im Hallen- oder Zeltboden
sind nicht zulässig. Der Veranstalter kann vom Aussteller die
Beseitigung von Ausstellungsgut verlangen, das durch Geruch,
Geräusche oder andere Emissionen oder durch sein Aussehen
eine erhebliche Störung des Messebetriebes oder eine Gefährdung
der Sicherheit von Ausstellern und Besuchern herbeiführen könnte.
Kommt der Aussteller dem Verlangen nicht unverzüglich nach, so
ist der Veranstalter berechtigt, die beanstandeten Ausstellungsgüter
auf Kosten und Gefahr des Ausstellers beseitigen zu lassen und
den Stand zu schließen, ohne dass der Aussteller hieraus Ansprüche
gegen den Veranstalter herleiten könnte.

§ 8 Ausstellerwerbung
Die Durchführung von Werbemaßnahmen außerhalb des
Messestandes muss vorab mit dem Veranstalter abgestimmt
werden.
Der Veranstalter ist berechtigt, nicht genehmigte Werbemaßnahmen
auf dem Messegelände zu untersagen und Personen, die
unzulässig als Werbeträger eingesetzt werden, des Messegeländes
zu verweisen sowie unzulässige Werbemittel zu entfernen.

§ 9 Haftungsausschluss
Der Veranstalter übernimmt keine Obhutspflicht für Messegüter
und Standeinrichtungen und schließt jede Haftung für Schäden und
Abhandenkommen aus. Der Veranstalter haftet im Übrigen selbst
nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Der Aussteller haftet für
Schäden Dritter, die bei Tätigwerden für den Aussteller entstehen.
Alle eintretenden Schäden müssen der Polizei, der Versicherungsgesellschaft
und dem Veranstalter unverzüglich gemeldet werden.

§ 10 Haftpflichtversicherung
Der Aussteller ist selbst für alle Schäden, die Dritte oder der Veranstalter
erleiden, haftpflichtig. Dem Aussteller wird der Abschluss
einer Haftpflichtversicherung empfohlen. Der Veranstalter übernimmt
keine Haftung für eintretende Schäden, Verluste, Folgeschäden,
die während der gesamten Veranstaltungszeit (Auf-
/Abbau, Öffnungszeiten, Ruhezeiten) eintreten. Weder für Feuer-,
Diebstahl-, Verlust- oder Transportschäden, noch für Verletzungen
gegenüber den Ausstellern. Der Aussteller haftet für Schäden, die
er am Mobiliar und Gebäude des Veranstaltungsortes verursacht.

§ 11 Vorbehalte
Ist die Durchführung der Messe durch höhere Gewalt oder aus
Gründen, die nicht vom Veranstalter zu vertreten sind, nicht möglich,
hat der Veranstalter das Recht zu folgenden Änderungen: Bei
einer Absage der Veranstaltung bis zu 8 Wochen vor dem geplanten
Beginn hat der Mieter einen Kostenbeitrag von 25 % der
Standmiete, bei Absage weniger als 8 Wochen vor Beginn einen
Kostenbeitrag von 50% der Standmiete zu tragen. Muss die
Veranstaltung nach Beginn abgebrochen werden, hat der Aussteller
sämtliche Mieten und zusätzliche Kosten in voller Höhe zu
tragen. Ein Rücktritt vom Vertrag oder die Geltendmachung von
Schadenersatzansprüchen ist ausgeschlossen. Muss die Veranstaltung
verkürzt werden, kann der Mieter weder eine Entlassung
aus dem Vertrag noch eine Minderung der Standmiete verlangen.
Muss die Veranstaltung zeitlich oder örtlich verlegt werden, gilt der
Vertrag als für den geänderten Zeitraum und Ort abgeschlossen. Ein
Rücktrittsrecht ergibt sich hieraus nicht.

§ 12 Hausrecht
Der Veranstalter hat während der gesamten Aufbau-, Lauf- und
Abbauzeiten der Veranstaltung das uneingeschränkte Hausrecht
auf dem Ausstellungsgelände. Der Aussteller verpflichtet sich zur
Einhaltung aller gesetzlichen, arbeits- und gewerberechtlichen
Vorschriften u. a. für Unfallverhütung, Feuerschutz, Muster- und
Warenzeichenschutz.

§ 13 Mündliche Vereinbarungen
Alle Vereinbarungen, Einzelgenehmigungen und Sonderregelungen
bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Veranstalter.

§ 14 Verjährung
Ansprüche der Aussteller gegen den Veranstalter, die nicht spätestens
einen Monat nach Ende der Messe/Ausstellung gegenüber
dem Veranstalter schriftlich geltend gemacht werden, obliegen der
Verjährung.

§ 15 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort für alle gegenseitigen Verpflichtungen sowie
Gerichtstand ist Köln.

§ 16 Datenschutz
Der Veranstalter ist grundsätzlich berechtigt, firmenbezogene
Kontaktdaten der Aussteller auf der Veranstaltungshomepage und
in den Messesonderseiten zu veröffentlichen. Außerdem dürfen
diese Daten zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit weitergeleitet
werden. Wird dies vom Aussteller nicht gewünscht, so ist diese dem
Veranstalter ausdrücklich mitzuteilen.

§ 17 Sonstiges
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahme und
Geschäftsbedingung unwirksam oder nichtig sein, so wird die
Wirksamkeit der übrigen Vertragsbedingungen nicht berührt.

Stand: 03/2018